Permanenzen  (Baden-Baden 22.02.2001 = Abbruchtag, sowie Beispieltage aus der Platzerstrecke)

   22.02.2001
(Baden-Baden)
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Stand vom 21.03.2001

Tages-Permanenzen  (jeweils bis Coup 200) zum Nachbuchen der Westerburg-Partien. Die Gewinnbeweisführung wurde am 22.02.2001 in Baden-Baden abgebrochen. Am 21.02. lag Thomas Westerburg noch mit  +19,5 Stücken (bzw. 115.500 DM) im Gewinn. Am folgenden Tag gab es erneut einen schweren Rückschlag. Es wurden 8000 DM je Satz riskiert. Beim Stand von -9 Stücken (bzw. -72000 DM) wurde die Partie abgebrochen. Offizielle Begründung:  Thomas Westerburg sei kurzfristig erkrankt.  Der aktuelle Saldostand liegt nun bei nur noch  +10,5 Stücken  (bzw. +43000 DM), was einer Umsatzrendite von ca. 3% entspricht. Bis zum Vortag lag der prozentuale Überschuss allerdings noch bei  6,3%.

Der Gewinnbeweis hat nach 22 Spieltagen mit etwa 330 Stücken Umsatz wenig Aussagekraft. Nimmt man das hochgesteckte Ziel von 20% Überschuss als Grundlage, kann man die Aktion aus jetziger Sicht als gescheitert ansehen. In den drei Wochen gab es mehr hohe Verlusttage, als in einer Halbjahresstatistik oder bei den verschiedenen Handprüfungen von diversen Anwendern.  Das Phänomen muss noch analysiert werden:  In der Theorie funktioniert die Roulette Strategie  "Nur noch gewinnen!"  wesentlich besser als in der Praxis. Eine Nachbuchung der ersten 21 Spieltage  (Baden-Baden, Tisch 5,  1. bis 21.Februar) durch einen Insider aus dem Westerburg-Umfeld ergab ein Ergebnis  +38 Stücken (ohne Zero) bei 212 Stücken Umsatz.  Das käme den Gewinnversprechungen schon sehr viel näher. Allerdings handelt es sich um graue Theorie.  Entscheidend ist, dass es auch in der Praxis funktionieren muss.  Die Beweisführung wurde zwar im Plusbereich  "vertagt", aber der Saldoverlauf unterscheidet sich kaum von anderen Zufallsschwankungen zwischen Einfachen Chancen.  Zur Abwehr von Garantieansprüchen ist der Gewinn jedoch ausreichend.

Bei der gefundenen Platzerstrecke handelt es sich um einen halben Monat (zusammenhängende Tage, jeweils ab Coup 1) einer deutschen Spielbank. Es wurden verschiedene Auslegungsvarianten getestet (mit/ohne Mehrheitsregel, Abgleich nur auf Strang 1 / Abgleich auf allen Strängen, mit/ohne Ziegenproblem, mit/ohne Bernoulli-Tendenzen, Doppelannoncen usw.) und in allen Fällen geht auch das Reservekapital verloren.  Dr.Schelling testete bereits verschiedene Variationen. Möglicherweise lässt sich auch diese schlechte Strecke durch nachträgliche Anpassung der Fiktiv-Regel Auslegungen entschärfen. Deshalb wäre es gut, wenn einige Insider die Beispieltage nachbuchen würden und mir die Ergebnisse mitteilen.

Der letzte Spieltag der offiziellen Gewinnbeweisführung  (22.02.2001) endete in Baden-Baden mit  -9 Stücken. Bei der Nachbuchung der Partie kamen jedoch mehrere Prüfer unabhängig voneinander auf Ergebnisse im Bereich  0 bis -2 Stücke.  Dr.Schelling kommt beim Durchlauf der 22 Spieltage von Baden-Baden auf etwa  +20 Stücke, was sich mit den Ergebnissen von externen Nachbuchungen ungefähr deckt. Das Ergebnis ist damit besser als in der Praxis.  Beim langfristigen Test über 23 Permanenzjahre ist es jedoch umgekehrt.

Ist die Methode  "Nur noch gewinnen!"  somit unbrauchbar?  Keineswegs. Meiner Meinung nach ist das Konzept der Umformung und Ausnutzung von konvergierenden Wahrscheinlichkeiten nach wie vor einer der besten Lösungsansätze beim Roulette. Man kann die Strategie nur nicht starr herunterspielen, sondern muss weitere Einflussfaktoren beachten. Es gibt z.B. einen Spieler, der immer noch regelmäßig ein bis drei Stücke täglich aus der Spielbank holt, weil er parallel zur Westerburg-Methode auch auf die originale Tischtendenz achtet.  Nur wenn die Signale 100%ig übereinstimmen, wird gesetzt. Zum Abgleich werden die Tendenzbilder der von mir beschriebenen Roulette-Basisstrategie herangezogen. Ein Beispiel:  Das Tendenzbild der Urpermanenz zeigt im Vorlauf von 12 bis 16 Coups nur Einer und Zweier. Die Westerburg-Methode liefert nun ein Signal auf Rot oder Schwarz und dabei würde sich bei der ursprünglichen Permanenz eine Dreier-Serie bilden müssen. In diesem Fall wird beim Optimierungsansatz nicht gegen die Tischtendenz gespielt. Es gibt noch keinen langfristigen Test dieser kombinierten Spielweise, aber die Praxisergebnisse sind bislang sehr gut.

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