Poker News aus der Pokerhochburg Wiesbaden

18.07.2007

Selbst Lionel Richie konnte die Rookies nicht stoppen!

Das Wiesbadener Kurhaus befand sich am gestrigen Abend durch ein Lionel Richie Konzert quasi im Belagerungszustand. So ziemlich alle Zufahrtswege sowie das Parkhaus waren gesperrt. Aber dennoch war das Turnier ausgebucht und konnte mit nur 15-minütiger Verspätung gestartet werden. Das Pokerspiel übt mittlerweile für viele eine stärkere Faszination aus als Popmusik. Im Turnierverlauf reduzierten sich die Teilnehmer innerhalb von 2 Stunden, recht zügig, auf nur noch 12 Mitstreiter. Wurde bisher eher locker gespielt, kamen nun die Taktiker zum Zuge, denn jeder wollte an den Final-Table. Es dauerte aber noch über eine halbe Stunde, bis dieser gebildet werden konnte.

Dort gab es im weiteren Turnierverlauf einige interessante Konstellationen. So ging Herr Haberle mit Pocket Assen All-In und verlor gegen K-10 durch einen Kreuz Flush und belegte den 6. Platz. Herr Dennis Richter machte den 5. Platz mit A–K gegen B–3. Schon im Flop kam B-B-2, und der Drilling hielt.

Besonders bitter traf es Herrn Weppler. Er hatte A-2 gegen A-8. Im Flop kam A-2-D, Turn und River brachten aber jeweils eine 8. Über den dritten Platz und 680 Euro Preisgeld konnte er sich trotzdem freuen.

Den letzten Showdown des Abends gewann Herr Meulzenberg mit D-6 gegen K-10, da das Board auch eine Dame brachte.

Das Casino gratuliert allen Gewinnern und das Pokerteam überbrückt mit Cash-Game den letzten turnierfreien Mittwoch.

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de





18.07.2007

In the heat of the night!

Bei tropischen Temperaturen trafen sich 60 pokerbegeisterte Spieler in den gut gekühlten Räumlichkeiten der Spielbank Wiesbaden. Es ging ja auch um die stolze Summe von 18.000 Euro. Das Turnier war „ausverkauft“ und begann gewohnt pünktlich um 20:00 Uhr. Es dauerte dann 30 Minuten bis das erste „seat open“ zu hören war. Verhaltene Spielweise war angesagt – bis zum „Raise vor Chips“. Das Turnier nahm richtig Fahrt auf, es wurde geraist und geblufft was die Karten und die Positionen hergaben. Langsam aber sicher ging es Richtung Final Table. Die letzten 20 Spieler nahmen wieder das Tempo raus, jetzt konnte jeder Fehler das Aus bedeuten. Aber ausgeschiedene Spieler wechselten sofort an einen der zahlreichen Cash Tables. Endlich war es soweit: „Final Table“. Jetzt ging erstaunlicherweise alles ganz schnell. In jedem zweiten Spiel schied ein Spieler aus und schließlich waren Frau Homam und Herr Sisca im „Head’s up.“

Das entscheidende Spiel, Herr Sisca mit A–K, Frau Homam mit 8–9, der Flop bringt 8-5-4, der Turn eine 3, auf dem River die 2, gewinnt Herr Sisca mit einer Straße. Hierbei ist noch zu bemerken, das Frau Homam mit einem Low Stack (3.500) am „Final Table“ gestartet war und sich mit viel taktischem Geschick und spielerischem Können den 2. Platz erspielt hatte. Eine fantastische Leistung an einem super Turnier-Abend. Das Poker-Team freut sich jetzt schon auf das morgige Rookie-Turnier.

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





16.07.2007

Lähmende Hitze beflügelt Rookies!

Während die Wiesbadener Innenstadt von der drückenden Hitze nahezu lahm gelegt wurde, war das Klima im Pokerbereich des Casino Wiesbaden viel cooler. Die Klimaanlage lief auf Hochtouren, die Herren zogen an den Tischen die Sakkos aus, etliche kühle Getränke flossen durstige Kehlen hinab. Aber so war es auszuhalten! Schon am Nachmittag lief eine spannende Cash-Partie, von der so mancher zu Turnierbeginn gar nicht aufstehen wollte.

Als dann um 20:00 Uhr die Jagd auf gute Platzierungen und Geldränge losging, wurde die erste halbe Stunde „Hochgeschwindigkeitspoker“ gespielt. Im Minutentakt wurden Plätze frei, so dass die Turnierleitung kaum mit dem „ausbalancieren“ der Tische hinterher kam. Aber dieser Sturm legte sich nach der Turnierpause. Jetzt wurde wieder solides Poker gespielt, kaum spektakuläre Moves, keine „Bad Beats“, die Favoritenhände setzten sich durch. Als dann das erste Etappenziel, der Final Table, erreicht war, einigte man sich sofort auf die, in Wiesbaden fast schon obligatorische Reglung, dem 7. einen kleinen Obolus zukommen zu lassen.

Als nur noch drei Spieler im Turnier waren, einigte man sich auf einen weiteren Deal. Jeder erhielt 800,- Euro, die verbleibenden 780,- € wurden, entsprechend dem Stack, in 500,- €, 280,- € und null Euro aufgeteilt. Mit diesem Deal war jeder mehr als zufrieden und so schied der dritte, Herr Trgo, relativ schnell aus und freute sich über 800,- €.

Im Heads-up kam es zu einer ungewöhnlich langen Auseinandersetzung zwischen Herrn Krieg und Herrn Lenz. Fast 40 Minuten schenkten sich die beiden nichts und die Vorteile wogten hin und her. Das glücklichere Ende hatte dann Herr Lenz und zog mit 1.300,- € von dannen. Aber 1.080,- € für einen 2. Platz sind doch auch nicht schlecht, oder?

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





13.07.2007

Turnierspieler scheidet mit Straight Flush aus!

Eigentlich war es ein Rookieturnier wie jedes andere an einem beliebigen Donnerstag im Casino Wiesbaden. Zumindest begann es genau wie an allen Turniertagen um 17:00 Uhr mit einem „leichten Aufwärmen“ mittels Cashgame am Tabel X.

Auch der anschwellende Geräuschpegel wie in einem Bienenstock – je näher es auf 20:00 Uhr zuging – und die zum Turnierstart geradezu schlagartig einsetzende Stille und gespannte Konzentration ließen noch keine außergewöhnlichen Vorkommnisse an diesem Abend erahnen.

Doch bereits nach 20 Minuten konnte man am Tisch 2 die "Hand des Abends" - ein Gast behauptete gar "die Hand des Monats" - erleben! Herr Titze halt D-K in , Herr X hält 7-8, ebenfalls in . Der Flop bringt 8 6 10, im Turn fällt der B. Herr X braucht jetzt eigentlich nur noch die 9 zum Straight Flush. Und was kommt auf dem River? Die 9!!! Mister X reisst die Arme hoch, so viel Glück ist kaum zu fassen, so geil kann Poker sein! Denkt er. Bis Herr Titze seine DK umdreht und mit dem hoheren Straight Flush den Coup gewinnt. Herr X verlast kopfschuttelnd den Tisch. So dicht konnen im Poker Himmel und Hölle beieinander liegen! Schlieslich verliert man nicht allzu oft mit einem Straight Flush!

Ein ähnliches Wechselbad der Gefühle ereignete sich fast zeitgleich am Nebentisch. A-10 geht gegen D-K All-In. Nach dem Flop übernimmt D-K mit 2 Paar kurzzeitig die Führung, allerdings gegen einen Flush-draw. Der Turn bringt mit der dritten Herz-Karte den Flush, den vermeintlichen Potgewinn für A-10. Doch da an diesem Donnerstag ja alles ein bisschen anders ist, kommt mit dem River noch eine weitere D, womit das Full House nun zum Seat-open für A-10 führt.

Und genau solche oder ähnliche Momente ließen den zu Beginn „eigentlich“ ruhigen Abend dann doch zu einem „Highlight-Poker-Abend“ (Zitat eines Turnierteilnehmers) werden.

Erst am Final Table kurz vor Mitternacht wurde es dann etwas ruhiger und es begann das schon gewohnte Abtasten und Taktieren. Die Seat-open Rufe liessen lange auf sich warten, schliesslich wollte man in den Geldrängen so hoch wie möglich kommen.

Unter den letzten 3 Teilnehmern fand sich dann auch Herr Titze wieder. Doch im Gegensatz zu seinem höheren Straight Flush zu Beginn des Abends verließ ihn Fortuna hier nach kurzer Zeit und bescherte ihm nach einem erfolglosen All-In den 3. Platz mit einem Preisgeld von 680,- €.

Im Heads-up saßen sich nun Herr Schwab und Herr Lermig gegenüber. Nach kurzen Scheingefechten und einem entschlossenen All-In beiderseits konnte Herr Schwab sich schließlich über 1.570,- € und den Titel „Turniersieger“ freuen.

Ob dieser Sieg in irgendeiner Art und Weise etwas mit seinem ein paar Tage zurückliegenden 40. Geburtstag am 07.07.07 zu tun hatte, wurde von zahlreichen Spielern an den drei Cash- Tables noch ausführlich diskutiert!

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11.07.2007

Showdown um Mitternacht!

Das Rookie-Turnier am gestrigen Dienstagabend endete pünktlich zur Geisterstunde. Und auch beim allerletzten Spiel bestätigte sich der Tagestrend, wonach ganz im Gegensatz zum Montagsturnier am gestrigen Abend die Asse bzw. das As eine relativ sichere Bank darstellten. Letzte Hand: Herr Chivu 9-2 und Herr Santelmann A-9. Der Flop bringt D-6-4, der Turn A und der River 3. Diese finale Entscheidung zugunsten von Herrn Santelmann bewirkte eine deutlich hörbaren Erleichterung bei seinem Fanclub, für den die ganze Angelegenheit offensichtlich weitaus aufregender gewesen war, als für den strahlenden Sieger selbst, der seinen Erfolg zumindest äußerlich relativ gelassen zur Kenntnis nahm.

Das Turnier verlief in der Anfangsphase ziemlich moderat und deutlich zurückhaltender als sonst. Auch die so genannten Rookies spielen mittlerweile sehr solide und eher konservativ. Risikoreiche und unüberlegte Moves sind die absolute Ausnahme. So ging der erste Tisch erst nach über einer Stunde „broken“. Sehr bemerkenswert, wenn man sich die ersten Rookie-Turniere von vor einem Jahr in Erinnerung ruft.

Nach der Pause und der damit einhergehenden Limit-Steigerung ging es allerdings dann Schlag auf Schlag, Seat-open im Minutentakt! Ganz ungewöhnlich: Fünf Unglückliche erwischte es in dieser Phase fast zeitgleich an drei Tischen. Erst als der Final-Table in Sichtweite rückte, wurde das Tempo wieder schleppender. Allein um den 11. Platz wurde fast eine halbe Stunde lang gerungen.

Dann war es aber schließlich soweit: Final-Table! Jeder Finalist hatte mindestens einen Supporter, der spätere Sieger sogar drei! Ist diese Art der mentalen Unterstützung vielleicht der Schlüssel zum Sieg?

Über einen anderen Trend ist Pokerchef Ralf Albert allerdings mehr als betrübt: In letzter Zeit spielen kaum noch Frauen bei den Turnieren. Hatten die Damen in der Vergangenheit doch bewiesen, dass das vermeintlich schwache Geschlecht auch starkes Poker spielen kann. Wollen sie jetzt das Pokerfeld kampflos den Herren überlassen? Oder ist das nur die Ruhe vor dem Sturm? Daher an dieser Stelle ein energischer Aufruf: Auf geht’s Ladies, ab ins Casino Wiesbaden und den Herren gezeigt, wie die Asse gespielt werden!!!

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10.07.2007

Poker-Angebot im Automatenspiel wird erweitert

Installation eines zweiten PokerPro-Tisches aufgrund der großen Nachfrage erforderlich

Seit Anfang März diesen Jahres können die Gäste des Wiesbadener Automatenspiels ihr Glück an einem automatisierten Live-Poker-Tisch, dem so genannten PokerPro, versuchen. Doch schon jetzt, nach nur 4 Monaten, ist die Nachfrage nach dem Kultspiel so groß, dass täglich Wartelisten geführt werden mussten.



Damit ist nun aber Schluss: Seit heute stellt das Casino der Landeshauptstadt seinen Gästen einen zweiten PokerPro zur Verfügung. „Die Nachfrage hat uns total überrascht. Wir hatten lange Wartelisten; da war die Entscheidung zur Installation eines zweiten Tisches mehr als logisch,“ so Siamak Houshmand, Leiter des Automatenspiels.

Am PokerPro treten zehn Gäste, wie an einem echten Poker-Tisch sitzend, gegeneinander über einen Touchscreen an. Der PokerPro, mit der Anmutung eines Online-Spiels in Live-Atmosphäre, ist die perfekte Antwort auf das derzeit in Deutschland grassierende Pokerfieber. Die Einsätze liegen bei 2,00/4,00 und 4,00/8,00 Euro, das Minimum-Buy-In beträgt 40 Euro.

Newsquelle und Foto: spielbank-wiesbaden.de





10.07.2007

Pot-Limit – mal was Anderes!

Unbestritten ist das zur Zeit angesagte Pokerspiel No-Limit Hold’em. Aber wirklich nur No-Limit?

Nein, dachte sich der Wiesbadener Pokerchef Ralf Albert, und fügte in den laufenden Turnierplan für die Montagsturniere der Profis einige Pot-Limit Turniere ein. „Wo ist der Unterschied?“ wird sich der Laie fragen. Nun, während es beim No-Limit jederzeit möglich ist, seinen gesamten Stack in einem Zug in die Mitte zu schieben, kann man beim Pot-Limit maximal die Höhe des aktuellen Pot’s setzen.

Dies ist ein großer taktischer Unterschied und dementsprechend war auch der Verlauf des gestrigen Montagsturniers der Profis anders, als bei No-Limit üblich. 61 Spieler stellten sich der Herausforderung und spielten um ein Preisgeld von 19.800,- (abzüglich 600,- Overall-Wertung).

Vorsichtiger wurde gespielt, oftmals wurde mit nur kleinen Bets zunächst die Lage erkundet, auch, um seinem Gegner nicht den Hebel eines großen Raubes in die Hand zu geben. Trotzdem wurden insgesamt 23 Rebuys getätigt, es fehlte also nicht an Action.

Symptomatisch für den ganzen Abend war, dass die Asse kaum eine Chance hatten.

• A-A gegen 8-8, das Board brachte den „snowmen“ eine Straße.
• A-A gegen D-D, der Turn brachte die dritte Dame.
• A-A nochmals gegen 8-8, hier half der River – Drilling 8.

Es war einfach zum Haare raufen! Hart wurde gekämpft, „Bad-Beats“ der vorgeschilderten Art tapfer weggesteckt, neues Spiel, neues Glück!

Am Final-Table fast nur bekannte Gesichter, darunter auch der Lokal-Matador Peter Gombert, der sich im Laufe des Turniers einer für ihn bitteren, aber richtigen Entscheidung des Pokerchefs beugen musste, was aber der insgesamt guten Stimmung keinen Abbruch tat, obwohl die besagte Entscheidung ihn 4.000 Chips kostete.

Ungefähr 2 Stunden dauerte der Kampf am Final-Table, dann stand der Sieger fest. Herr Murra, der lange Zeit Chipleader war, konnte seinen Lead nicht behaupten und belegte den 3. Platz. Herr Schneider aus Frankreich und der schon erwähnte Wiesbadener Lokal-Matador lieferten sich eine kurze, aber umso erbittertere Schlacht, die am Ende zu Gunsten des Franzosen ausging.

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09.07.2007

Ein Event jagt den anderen!

Was sportliche Großereignisse angeht, schien sich an diesem Wochenende alles in England abzuspielen: Finale in Wimbledon, Start der Tour de France in London oder der Große Preis von England in Silverstone. Aber ein ganz wichtiges sportliches Ereignis – wenn auch von der Größenordnung nicht ganz vergleichbar – ist und bleibt in Deutschland angesiedelt: Das Sonntags-Rookie-Turnier der Spielbank Wiesbaden.

Schon Tage vorher sind vor allem die Sonntagsturniere ausgebucht, so auch beim gestrigen Turnier. Wieder war es den schnellsten 60 Pokerfreunden gelungen, einen der begehrten Live-Turnierplätze zu ergattern, wer zu spät kam, musste auf einen Platz an einem der Cash-Tables hoffen. Das Turnier startete gestern wieder einmal sehr verhalten. An einem der Turniertische wurde z.B. in der ersten halben Stunde alles über Pre-Flop-Raises entschieden und die Spieler bekamen nicht einen einzigen Flop zu Gesicht. Aber auch bei dieser Art des Pokerspiels kommt halt irgendwann der Final-Table zustande, gestern war dies nach ca. 2 Stunden der Fall.

Dort ging es dann fast Schlag auf Schlag. Der Sechst-Platzierte ging mit A-3 All-In gegen K-D suited (♣). Bereits im Flop drehte der Dealer zwei weitere Kreuz um, im Turn kam dann endlich das erhoffte As zum kurzfristigen, aber leider unbegrundeten Aufatmen, denn der River brachte das 5. ♣. Somit musste sich ein Paar Asse gegen einen Flush verabschieden. Spannend wurde es dann noch einmal bei den letzten drei Kombattanten. Herr Triantafillidis sagte voraus, dass Platz 3 von den Blinds gefressen werden wurde und er selbst dadurch ins Heads-Up einzoge. Aber nicht die Blinds wurden Platz 3 zum Verhangnis, sondern sein A-4 gegen ein Paar Konige. Der Flop brachte nur 2-3-9, der Turn 2 und der River 8. Aus der Traum!

Herr Triantafillidis verriet daraufhin, dass er noch nie ein Heads-up gewonnen habe. Auch diesmal sah es nicht besonders gut für ihn aus, war er doch beim Einzug in die Entscheidungsschlacht deutlich short-stacked. Doch bereits bei seinem fulminanten Start in das Heads-Up gelang ihm der Turnaround: Mit 10-9 gegen K-D trifft er im Flop noch auf wenig hilfreiche 6-4-7, aber der Turn mit der 9 und der River mit einer 4 schaufelten dann eine beachtliche Chip-Menge in sein Depot. Und bereits das nächste Spiel brachte die Entscheidung. Sein Kontrahent, Herr Schäfer, ging mit K-8 All-In und Herr Triantafillidis callte mit K-D. Im Flop 5-A-6, Turn 4 und River 2. Ups !?! So kann man auch mit High Card ein Turnier gewinnen!!

Und weil’s so schön ist, das Ganze demnächst auch Mittwochs, denn ab Mittwoch, dem 25.07.2007, finden dann zusätzlich auch an allen Mittwochen "Rookie-Turniere" statt. Ab dann sieht der Wiesbadener Turnierplan Woche für Woche wie folgt aus:

• sonntags: Rookie-Turnier
• montags: Profi-Turnier
• dienstags: Rookie-Turnier
• mittwochs: Rookie-Turnier
• donnerstags: Rookie-Turnier


Jedes Turnier für 60 Teilnehmer. Keinerlei Tournament-Fee, d.h. 100%ige Ausschüttung sämtlicher BuyIns. An den Cash-Tables der minimale Drop von 5,- €, aber erst ab einem Pot von 100,- und mit der Zusatzregel „no flop, no drop“. Eben alles, was Wiesbaden seit vielen Jahren so beliebt und interessant macht – neben der perfekten Organisation und den kompetentesten und freundlichsten Dealern.

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de





04.07.2007

Pokeransturm auch in der Ladies Night!

Dass am gestrigen Dienstag die traditionelle Wiesbadener „Ladies Night“ gefeiert wurde, scherte die Poker Rookies offensichtlich nur wenig. Mit keinem Blick für die ansprechende „Kulisse“ wurde auf direktem Weg der Pokerbereich des Wiesbadener Casinos gestürmt. Während die gut gelaunten Ladies sich mit einem Gläschen Sekt an den zahlreich angebotenen Demo Spielen erfreuten, ging es den Pokerfans ausschließlich um riskante Bluffs, gute Calls und um all die taktischen Finessen, die das Poker so bietet.

Einige der Pokerfreunde versuchten, gleich mit der ersten Hand das gesamte Turnier zu gewinnen, was einerseits dazu führte, dass schnell die ersten Turniertische ihr natürliches Ende fanden, ihnen aber andererseits unmittelbar danach ein zweites Leben am Cash-Table eingehaucht werden konnte. An vier Cash-Tables wurde von vielen Turnieraussteigern noch die ganze Nacht gepokert, nach dem Motto „the show must go on“, ob nun beim Turnier oder im Cash-Game.

Als nur noch 11 Spieler im Turnier waren, schieden in einem Spiel gleich 3 Teilnehmer auf einmal aus. So startete der Final-Table diesmal ausnahmsweise nur mit 8 Spielern. Schnell war die übliche Vereinbarung getroffen, dem 7. Platz einen kleinen Anteil vom Preisgeld zukommen zu lassen, und los ging’s.

Allerdings jetzt offensichtlich mit einer geänderten Taktik, es wurde „tighter“ gespielt, nicht mehr jeder Preflop Raise wurde gecallt. Herr Fingerle, der mit ca. 30% der Gesamt Chips als deutlicher Chip-Leader an den Tisch kam, dominierte diesen auch im Folgenden fast nach Belieben. Niemand konnte seinen Stack wirklich nachhaltig gefährden und so gewann er letztlich das Turnier verdient. Herzlichen Glückwunsch.


Noch eine Information in eigener Sache:
Ab Mittwoch, dem 25.07.2007, werden wir regelmäßig auch mittwochs „Rookie Turniere“ anbieten. Der Count-Down läuft! Wir hoffen, mit dieser erneuten Erweiterung unseres Angebots die nach wie vor ungebrochene Nachfrage nach Pokerturnieren noch besser und für viele Gäste noch flexibler befriedigen zu können und freuen uns, Sie an einem unserer dann wöchentlich fünf Turniertage (von Sonntag bis Donnerstag) in Wiesbaden begrüßen zu dürfen.

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





03.07.2007

Hochdotiertes Pokerturnier!

Beim gestrigen Montagsturnier der Profis war die Stimmung irgendwie anders als sonst. Während am Tag zuvor beim sonntäglichen Rookie-Turnier eine gewisse Lockerheit und Spaßstimmung vorherrschte, war die Stimmung gestern eher angespannt. Zum einen ging es schließlich um ein Gesamt-Preisgeld von sage und schreibe 28.400,- € (!!!), zum anderen aber auch um die heiß begehrten Punkte für die Over-All-Wertung. So dauerte es auch weit über eine Stunde, bis der erste Turniertisch aufgelöst werden konnte. Jedes Blatt, jeder Chip, jeder Blind wurde verbissen verteidigt. Parallel lief wie gewohnt seit 17:00 Uhr ein Omaha-Pot-Limit Cash-Table mit 250,- € Buy-In, an dem von Anfang an heiß gepokert wurde.

Dazu noch eine Anmerkung in eigener Sache: 1. Ab dem 25.07.2007 wird die „Mittwochslücke“ geschlossen. Auch an den bisher turnierfreien Mittwochen finden ab dann regelmäßige Rookie-Turniere statt, sodass die Rookies dann jeden Sonntag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag und die Profis, wie gewohnt, jeden Montag in Wiesbaden Spannung pur erleben können. Nur noch Freitag und Samstag sind dann in Wiesbaden turnierfrei.
2. Auf Grund der hohen Nachfrage wird ab dann wie bereits bei den Montagsturnieren auch an allen Rookie-Turniertagen ab 16:45 Uhr der „Table X“ als Hold’em No-Limit oder Pot-Limit mit einem Minimum-Buy-In von 250,- € bespielt. Die restlichen Cash-Tables bleiben dagenen bei dem gewohnten Minimum-Buy-in von 100,- €.

Zurück zum Turnier:
Verbissen wurde gekämpft auf dem harten und steinigen Weg bis zum Final-Tisch. Als für die letzten Zehn das "Klassenziel" erreicht war, konnte man kurzzeitig eine gewisse Entspannung spüren, schließlich war man im Geld. Das hieß aber nicht, dass lockerer gespielt wurde, das Preisgeld war einfach zu hoch.

Die ersten Sechs waren dann zwar doch relativ zügig „eliminiert“, aber danach hatte die Turnierleitung Verhältnisse, wie derzeit bei der Bahn ..... Stillstand! So war es nicht verwunderlich, dass der "Turnierexpress" nur mit gewaltiger Verspätung den Zielbahnhof zu erreichen drohte. Da die Konzession aber nur bis 4:00 Uhr morgens reicht, hatte man ein Problem!

Der zu Rat gezogene Pokerchef Ralf Albert entschied spontan, eine – um im Bild zu bleiben – zweite Lokomotive vorzuspannen, d.h., einen zweiten Dealer einzusetzen, der nur für das Mischen der Decks zuständig war. Und, ein Novum in der Wiesbadener Turniergeschichte, er musste trotzdem die Laufzeit des Turniers bis 3:45 Uhr verlängern, um den Finalisten die Chance zu geben, dieses überaus spannende Turnier korrekt zu Ende zu spielen. Dies wurde von allen Gästen mit Anerkennung dankbar begrüßt.

So setzte sich nach knappen 7,5 Stunden "Altmeister" Mickey Finn gegen Herrn Sayan durch und konnte ein Preisgeld von über 8.500 Euro einstreichen. Glückwunsch an Beide!

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





02.07.2007

Rookies gegen Deutsche Radmeisterschaft!

Trotz erheblicher Verkehrsbehinderungen wegen eines Radrennens in der Wiesbadener Innenstadt – das Kurhaus war quasi von der Deutschen Radelite umzingelt – war der Pokerbereich des Casino Wiesbaden schon am späten Nachmittag gut gefüllt.

Die gute Action am Cash-Table veranlasste Trauben von Turnierteilnehmern, dort zu kiebitzen, andere genehmigten sich noch schnell einen Drink an der Bar und wieder andere stärkten sich auf’s Angenehmste im Käfer’s Restaurant, bevor sie um 20.00 Uhr ihren eigenen sportlichen Wettkampf aufnahmen. Während sich die Radprofis, wenn man den Berichten Glauben schenken darf, oftmals durch die Einnahme verbotener Substanzen stimulieren, greifen die Pokerspieler zu subtileren Mitteln. Coole Outfits, i-Pods, Sonnenbrille und überall zu belauschende „Fachgespräche“ über den letzten erfolgreichen Move oder Bad Beat sind deren Stimulanzien. Das gehört dazu, so stimmt man sich ein, so macht es Spaß.

Pünktlich startete dann der Kampf um den ersten Rookie-Titel im Juli. Doch zunächst einmal ging es eher schleppend zur Sache, keiner wollte seinen Platz vorzeitig räumen müssen, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Zuschauer, die jeden gelungenen “Move“ lautstark bejubelten.

Besonders anfeuernd machte sich eine Gruppe junger Männer aus Nordhessen bemerkbar. Die Welle des Jubels trug dann auch vier ihrer Kumpels bis an den Final Table – eine stolze Quadriga. Nachdem man sich dort sofort darauf geeinigt hatte, dem Siebenten den traditionellen Obolus zukommen zu lassen, ging der Rest schnell. Einer nach dem anderen wurde in die Zuschauerränge verbannt. Im Heads-up konnte sich am Ende Herr Karweta gegen Herrn Pham durchsetzen. Auf die Frage was er denn mit dem stolzen Preisgeld von 1.550,- € vorhabe, kam postwendend die Antwort: „Damit geht’s jetzt ab nach Mallorca!“ Na, dann gute Reise!

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29.06.2007

Rookie Turnier Prognose zu Siebenschläfer!



Landläufig sagt man, dass die Zeit um Siebenschläfer die Wettertendenz für den Sommer vorgibt. (Dies verspricht dieses Jahr allerdings nichts Gutes). Ganz anders die Aussichten für die Wiesbadener Rookie Turniere. Hier haben die Pokerfans ein anhaltendes Hochgebiet zu erwarten. Permanent ausverkauftes Haus, schönes Ambiente, gelöste Stimmung, ... um in der Sprache der Metroelogen zu bleiben: „kein Wölkchen trübt den Pokerhimmel“!

So auch am gestrigen Abend. 60 Pokerbegeisterte trafen pünktlich zum Turnierbeginn im Pokerbereich des Wiesbadener Casinos ein, teils um an dem schon seit 17 Uhr laufenden Cash-Table zuzuschauen, teils, um selbst dort einen Platz zu ergattern. Währenddessen bereitete die routinierte Pokercrew die Turniertische vor. Das geht schnell, ohne große Worte, man hat hier in den letzten Jahren schon etliche hundert Turniere abgewickelt, jeder Handgriff sitzt. Kurz vor 20 Uhr die Platzvergabe, auch dies ist angenehm durchorganisiert. Die Dealer sitzen schon an den Tischen, so manch ein „Neuer“ stellt noch schnell ein paar Fragen zum Turnierablauf. Diese werden von den Dealern und dem Floor-Personal immer geduldig und freundlich beantwortet. Man fühlt sich als Gast einfach willkommen und gut aufgehoben.

Dann ... das schon traditionelle: „Dealer, bitte anmischen!“ Jetzt löst sich bei einigen Teilnehmern die Spannung, für andere aber ist es bereits „Routine“. Es wird geraist, geblufft und gecallt, was das Zeug hält ... es wird gepokert.

Schnell waren auch gestern die ersten Plätze frei, ebenso schnell waren die ersten Cash-Game-Tische eröffnet und noch schneller dort die Plätze besetzt. An vier Cash-Tables wurde bis lange nach 3:00 Uhr gepokert.

Beim Turnier Business as usual, alles nahm seinen gewohnten Verlauf, bis man am vorläufigen Ziel angekommen war: „Final Table“. Als man dann dort nur noch zu sechst war, wurde die Stimmung noch gelöster, denn man hatte das für die meisten Turnierspieler wichtigste Ziel bereits erreicht: Man war im Geld! Schnell waren weitere Entscheidungen gefallen, einer nach dem anderen musste sich geschlagen geben. Aber wirklich verloren hatte keiner, jeder konnte sich zu den Gewinnern zählen.

Am erfolgreichsten hierbei waren zwei Brüder, die das Wiesbadener Turnier zum ersten Mal mitspielten. Herr Karl Golenia belegte mit 680,- € Preisgeld den 3. Platz und sein Bruder Markus mit 990,- € Platz 2. Den ersten Platz erreichte Herr Alfred Neu, der im letzten Spiel des Abends aus der schlechteren Starthand noch einen Flush zauberte und so die Träume der Geschwister Golenia auf Platz 1 und 1.570,- € platzen ließ! Begeistert waren sie trotzdem alle.

Newsquelle und Foto: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





27.06.2007

Still und heimlich ... Rookie-Turniere feiern Geburtstag!

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr wurden in der Spielbank Wiesbaden als erstem und einzigem Casino Deutschlands die „Rookie-Turniere“ aus der Taufe gehoben. Was damals als gewagter Versuch begann, ist heute fester Bestandteil der deutschen Pokerszene. Mehr als 8.000 Rookies haben seither im Wiesbadener Casino ihr Glück in der „neuen“ Trendvariante „Texas Hold’em No-Limit“ versucht, über 900 von ihnen konnten als glückliche Gewinner die Arme hochreißen. Mehr als 650.000,- € wurden in dieser Zeit als Preisgeld ausgeschüttet. Dies ist exakt die 100%ige Summe sämtlicher Buy-Ins, also ohne jeglichen Abzug einer „Fee“ oder einer sonstigen Gebühr, wie übrigens bei allen Wiesbadener Turnieren. Letzteres, aber auch die perfekten Turnierstrukturen, das einzigartige Online-Anmeldeverfahren und nicht zuletzt das stilvolle Ambiente des Wiesbadener Casinos, machten die Rookie-Turniere vom ersten Tag an zu einem vollen Erfolg. Aber über allem stand immer und steht auch heute noch der Spaß am Pokerspiel, die Fairness und die Freude an gelungenen Mooves. Happy Birthday, Rookies!

Beim gestrigen Turnier war dann aber von feierlicher Geburtstagsstimmung nichts zu spuren. Nein, das Spiel stand absolut im Vordergrund. Vieles ist fur die Teilnehmer mittlerweile angenehme Routine geworden, die meisten Gaste fuhlen sich heimisch und sind mit den Gepflogenheiten bei den Wiesbadener Turnieren bereits bestens vertraut. Unmittelbar nach dem Start des Turniers gab es gleich die ersten Adrenalin-Schube, als bereits im ersten Spiel gleich zweimal .Seat-openg erschallte: Ein Spieler hatte mit Karo-Ass und Pik-10 geraist, woraufhin Karo-König/Herz-Dame und Karo-Bube/Karo-9 callten. Der Flop brachte Karo-8, Karo-10, Karo-2, der Turn Herz-4, der River Karo-7. Damit lagen drei Flush auf dem Tisch, davon einmal As hoch, einmal Konig hoch und ein Straight Flush. So spektakular muss ein Turnier beginnen . wobei diese Ansicht naturlich nicht von jedem der Beteiligten geteilt wurde.

Weniger Aufregendes gab’s dafür in den nächsten Stunden. Aber irgendwann war es natürlich wieder soweit – Final-Table. Auch hier gab es wie immer keine Geschenke, warum auch, im Turnier ist sich jeder selbst der Nächste. Nach zähem Ringen hatte sich am Ende Herr Heiko Beilhardt gegen seine 9 Kontrahenten durchgesetzt und konnte als verdienter Sieger das Preisgeld von 1.550,- € in Empfang nehmen.

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





22.06.2007

Blitzgescheiter Sieg nach Donnerwetter!

Zum kalendarischen Sommerfang hatte es der Wettergott mit der hessischen Landeshauptstadt leider nicht sonderlich gut gemeint. Das Gewitter am späten Nachmittag verdarb aber nicht die gute Laune beim gestrigen Rookie-Turnier. 60 erwartungsvolle Pokerspieler fanden sich im Poker Room ein. Auch nach einem Jahr Rookie Turniere finden sich an jedem Turniertag neben zahlreichen „Wiederholungstätern“ auch immer wieder Teilnehmer, die zum ersten Mal das Casino Wiesbaden besuchen um ein Live-Turnier zu spielen. Gestern schaffte es einmal mehr ein solcher Erstbesucher auf einen Rang im Geld und konnte sich über 500,-  für den 4. Platz freuen. Eine gute Quote bei einem Buy-In von 75 €.

Auch gestern gab es wieder einige Spiele zu bestaunen, die aus seltenen Karten-Konstellationen entstanden. So ein Zusammentreffen von gleich drei All-In Spielern. Spieler A mit Paar 9, Spieler B mit Pocket Damen und Spieler C mit „American Airline“. Der Flop brachte 8-9-B, der Turn eine nutzlose 2 und der River eine 10 zur Straße für die Damen. Was nutzten alle prozentualen Vorteile, wenn man nicht trifft? Einige Hände später spielte A-D All-In und bekam erwartungsgemäß von A-A ein call. Der Flop brachte 4-8-B, der Turn einen K und der River eine 10. Mit der letzten Karte wieder eine Strasse. Die „American Airline“ verliert zum wiederholten Male an diesem Abend. Kurze Zeit später versuchte es ein Gast einmal mit Paar K. Doch es kam wie es am gestrigen Abend kommen musste. Die Könige verloren gegen A-B, denn diese Hand hatte sich wieder eine Strasse „gebastelt“. Favoritensterben am laufenden Band.

Am Final-Table wollte keiner mehr lange warten. Als die „Player in the Money“ feststanden, wurde streckenweise stehend All-In gespielt. Nach einem kurzen, aber spannenden Finale stand Herr Philipp Bishay als Sieger fest und konnte sich über das Preisgeld von 1.570 € freuen. Angetan von der angenehmen Atmosphäre und der guten Stimmung war man sich einig: Sonntag geht’s wieder um den Sieg beim nächsten Rookie Turnier.

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21.06.2007

Rookie Turniere feiern einjähriges Jubiläum

Seit nunmehr einem Jahr treffen sich in Deutschlands Pokermetropole die so genannten "Rookies", um sich in dem zur Zeit wohl beliebtesten Kartenspiel der Welt zu messen. Von Texas Hold'em No-Limit ist die Rede, der inzwischen schon kultigen Pokervariante aus den USA.



Kaum ein Casino-Spiel hat die Massen in letzter Zeit mehr begeistert, ein Spiel, bei dem eine Mischung aus Können, Mathematik, Einfühlungsvermögen und vor allem eine ordentliche Portion Glück gefordert sind. Die schon alte Geschichte "vom Tellerwäscher zum Millionär", die Darstellung charismatischer Spieler-Persönlichkeiten (zu nennen sind hier u.a. Jonny Chan, Phil Hellmuth, Doyle Brunson und Chris Ferguson), aber auch die Flut von Fernseh-Übertragungen und das fast unüberschaubare Angebot von illegalen (!!!) Online-Casinos aus der Karibik und vielen anderen Teilen dieser Welt haben ihren Teil dazu beigetragen, dass dieses Kartenspiel seit etwas mehr als einem Jahr in den deutschen Wohnzimmern und natürlich in den Spielbanken einen geradezu explosionsartigen Boom erlebt.



So auch im Casino Wiesbaden, der unumstrittenen Pokerhochburg Deutschlands. Dort wird Poker schon seit 1993 angeboten und die jetzt plötzlich so heiße Pokervariante Texas Hold’em wurde von den Wiesbadenern bereits 1995 in Deutschland eingeführt. Aber auch die Varianten „Seven Card Stud“, „Omaha“ und „Draw“ waren schon immer Bestandteil des Wiesbadener Pokerangebotes. Nach dem Wiesbadener Regelbuch wird mittlerweile im gesamten deutschsprachigen Raum gepokert. Vor gut einem Jahr kamen in Wiesbaden die Geschäftsleitung und der Poker Room Manager auf die – damals gewagte – Idee, neben den seit vielen Jahren jeden Montag erfolgreich angebotenen Pokerturnieren für die Profis zusätzlich dienstags ein No-Limit Hold'em Turnier für nahezu Jedermann anzubieten. Das Gesamtkonzept, nämlich ein moderates Buy-In von 75,- Euro, der Verzicht auf jegliche zusätzliche Entry-Fee, eine ambitionierte und hoch motivierte Poker-Crew, eine vernünftige, spielerfreundliche Blindstruktur und ein wohl unvergleichliches Ambiente, traf offensichtlich genau den Nerv dieser neuen jungen Zielgruppe und machte diesen Versuch aus dem Stand heraus zu einem überragenden Erfolg.

Schnell wurde jedoch deutlich, dass die Nachfrage nach diesen neuen Turnieren mit nur einem Turniertag pro Woche nicht zu befriedigen war. Unverzüglich wurden daher weitere Poker-Dealer ausgebildet und zusätzliche Pokertische angeschafft, sodass in kürzester Zeit eine Gesamtkapazität von 70 Plätzen zur Verfügung stand und die Rookie-Turniere jetzt drei mal pro Woche angeboten werden konnten: Neben dem Montagsturnier der Profis treffen sich seitdem regelmäßig auch sonntags, dienstags und donnerstags mehr als 70 Pokerbegeisterte Rookies, um ihrem Herzblut-Spiel zu frönen.



In der Regel wird an 6 Tischen Turnier gespielt und am siebenten Tisch bereits um 17.00 Uhr mit dem Cash-Game begonnen. 8.700 Rookies haben in diesem Jahr die Herausforderung angenommen, ihr spielerisches Geschick unter Beweis zu stellen – darunter auch viele Frauen. Sage und schreibe 650.000,- Euro Preisgelder wurden in dieser Zeit insgesamt an die Gewinner ausgeschüttet. Beeindruckende Zahlen, wenn man sich an die Zweifel von Pokerchef Ralf Albert zu Beginn dieser Turnierserie erinnert.

Nur ein einziges Mal war eines dieser Turniere nicht ausverkauft, das entscheidende Gruppenspiel in der Champions-League zwischen Werder Bremen und FC Barcelona stand an! "Der erwartet schwere Gegner für unsere Veranstaltung", so Ralf Albert. "Wir hatten nur einmal kurz überlegt, die Turniere etwas zu modifizieren, aber uns dann doch entschlossen "alles beim Alten" zu lassen. Unsere Gäste sind hoch zufrieden, die Turniere sind fast ausnahmslos ausgebucht, die Stimmung ist immer gelöst, nahezu freundschaftlich.



Warum also etwas ändern, was offensichtlich so Vielen gefällt. Lediglich das Anmeldeverfahren zu den Turnieren haben wir vor etwa einem halben Jahr optimiert: Seitdem haben die Turnierspieler die Möglichkeit, alternativ zur Anmeldung an der Rezeption ihren Turnierplatz auch online von zu hause aus per Kreditkarte bzw. seit einigen Tagen auch per „Giro Pay“ im Online-Banking zu buchen. Und das, wenn gewünscht, bereits für ein halbes Jahr im Voraus. Ein weiterer Service, der von unseren Gästen begeistert angenommen wird", so Gerhard Schmulder, der spieltechnische Leiter des Wiesbadener Casinos. „Und sobald der derzeit laufende Pokerdealer-Kurs beendet ist, werden wir auch noch die „Mittwochslücke“ schließen und dann täglich von Sonntag bis Donnerstag Turniere veranstalten. Das Cash-Game läuft ohnehin bereits täglich … ein schöner Erfolg des gesamten Pokerteams!“


Das 1771 erstmals konzessionierte Casino Wiesbaden wird seit 1991 von der Spielbank Wiesbaden GmbH & Co. KG betrieben. Diese gehört mehrheitlich zur Jahr-Gruppe, Hamburg. Das Spielangebot reicht vom klassischen Französischen Roulette über American Roulette, Roulight, BlackJack und Poker bis zu einer Vielzahl neuester Automaten. Das Casino wird jährlich von ca. 360.000 Gästen besucht. Seit 2004 wird auch ein Online-Roulette angeboten. Der Bruttospielertrag belief sich im Jahr 2006 auf ca. 46,5 Millionen Euro. Auf dieser Basis liegt das Casino Wiesbaden auf Rang 5 aller Spielbanken Deutschlands, hinter den Großstadt-Casinos Dortmund-Hohensyburg, Berlin, Stuttgart und Hamburg.

Infoquelle und Fotos: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





20.06.2007

Pokercoolness gegen Mörderhitze!

Wohl gerüstet gegen die flirrende Hitze tummelten sich am frühen Dienstagabend weit über 70 Pokerfans im Turnierbereich des Casinos Wiesbaden. „Bewaffnet“ mit lässigem, aber dennoch dem Dresscode angepasstem Outfit, Sonnenbrille, I-Pod und kühlen Getränken ließen die Turnierteilnehmer die sengende Hitze hinter sich und vor der Tür. Die Klimaanlage tat ihr übriges und so konnte ein weiterer spannender Pokerabend beginnen. „Die Dealer können einem schon fast leid tun, so eingepackt in schwarzer Weste und geschlossenem Kragen“ meinte eine Turnierteilnehmerin. Aber gewohnt professionell steckte das gesamte Pokerteam die Situation weg, ebenso professionell wie auch das gesamte Turnier geleitet wurde, „Business as usual“ eben in Wiesbaden!

Auch an Melodie und Rhythmus der Rookie-Turniere hat man sich auf Seiten des Pokerteams inzwischen gewöhnt: Anfangs ansatzlos aggressives Spiel mit dem Ziel, seine Chips zu verdoppeln, dementsprechend viele „Seat-Open“-Rufe. Von einem bekannten Pokerspieler stammt das Bonmot: „ Man gewinnt ein Turnier mit der letzten Hand, nicht mit der Ersten.“ Aber was weiß der schon?

Im weiteren Verlauf des Turniers flaute die anfangliche Spannung zunachst ein wenig ab. Abwarten, taktieren, uberleben war das Credo der zweiten Stunden. Aber schlieslich war es dann doch wieder soweit: Die 10 Geduldigsten hatten den Final-Table erreicht. Auf dem Weg dorthin konnte man jedoch, wie so haufig, die skurrilsten Geschichten erleben, die das Pokerspiel so schreibt. Bluffs, Bad Beats, Lucky Hits, Bad Calls. Hier nur die schonste oder auch bitterste Szene des Abends, je nach Sichtweise: 10-J vs. A.-9.. Im Flop 8.-9.-D.. Nuts Strasse gefloppt! Unglaubiges Entsetzen als der Turn 3. und der River 5. brachte. Mit .runner, runnerg fnen Flush gemacht. Bitter!

Wer aber den steinigen Weg unter die letzten 10 geschafft hatte, den interessierte das Vergangene nicht mehr. Jetzt galt es nach vorne zu schauen, den greifbar nahen Turniersieg im Auge. Dies traf besonders auf Herrn Torsten Rink zu, der im Verlauf des Turniers schon auf 400 Chips runter war, sich jedoch wieder hochgearbeitet hatte und als Chip-Leader an den Final-Table kam. Diese Position gab er bis zum Schluss nicht mehr ab und verwies die Herren Stefan Galitz und Volker Buchholz am Ende auf die Plätze. Herzlichen Glückwunsch!

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





18.06.2007

Oldie meets Rookie!

Während bei hochsommerlichen Temperaturen vor dem Wiesbadener Kurhaus das alljährliche Oldtimer-Treffen stattfand, tummelten sich im Pokerbereich der Wiesbadener Spielbank die Poker-Rookies. Ein Aufeinandertreffen der Gegensätze, was aber der Harmonie in diesem Szenario keinen Abbruch tat, im Gegenteil! "Einmal in einem solchen Schmuckstück zu einem großen Turnier vorfahren, das wäre schon ein Traum!", so einer der Turnierteilnehmer. Vielleicht wird dieser Traum irgendwann einmal wahr, wer weiß? Ein Mr. Moneymaker musste auch nicht all zu lange träumen!!!

Am gestrigen frühen Sonntag-Nachmittag das gewohnte Bild: Der Pokerbereich füllte sich, teils mit Cashgame-Begeisterten, die bereits ab 17:00 Uhr am Table X für Spannung sorgten, teils mit Turnierteilnehmern, die sich schon mal an die Atmosphäre gewöhnen wollten. Einige wenige Unverzagte versuchten noch, in das Turnier hineinzukommen, dies allerdings ohne Erfolg, das Turnier war seit Tagen ausgebucht.

Gegen 19:45 war dann "Full House" im Pokerbereich, alle warteten ungeduldig auf das "shuffle-up and deal" der Turnierleitung. Und los ging’s. Von Anfang an wurde nicht lange gefackelt und so war es nicht verwunderlich, dass schnell die ersten Spieler ausgeschieden waren. Diese versuchten dann ihr Glück an den weiteren Cash-Tables, die zügig eröffnet wurden.

Erst in der späteren Phase des Turniers war eine gewisse Zurückhaltung zu verspüren, "Final-Table" hieß das Minimalziel und dementsprechend wurde taktiert. Aber irgendwann muss man, auf Grund der steigenden Blinds, halt auch mal schwächere Hände spielen. Freudenausbrüche, aber auch enttäuschte Gesichter waren die Folge, aber immer wurden die Verlierer mit fairen Gesten verabschiedet. Auch daran hat man sich in Wiesbaden (erfreulicherweise) gewöhnt.

Dann endlich ... FINAL-TABLE! Schnell hatte man beschlossen, dem undankbaren 7.Platz auch einen Obolus zukommen zu lassen, und dann ging’s los. Raises, gewagte Calls, spektakuläre Moves ... alles, was Poker so spannend macht, wurde gezeigt. Jedem war klar, keine Geschenke mehr, eisern wurde Platz für Platz verteidigt. Die einen versuchten es, indem sie nur vermeintlich sichere Hände spielten, andere gingen mit jeder Hand All-In, wie die Karten gerade kamen. Da war schnell mal ein Table-Stake halbiert, wenn z.B. Paar 7 gegen A-D spielte und ganz am Schluss auf dem River eine D einlief.

Frau Anna-Maria Eberhardt, die zum allerersten Mal in ihrem Leben ein Turnier spielte, erreichte einen hervorragenden dritten Platz, der ihr 680,- € einbrachte. Im Heads-up spielte Herr Schuster gegen Herrn Berger mehrere Runden lang bei relativ ausgeglichenen Stacks. Glücklicher Sieger wurde am Ende Herr Berger mit Paar D gegen Paar 10 von Herrn Schuster. Das Board brachte keine Veränderung und so wurden 990,- € bzw. 1.570,- € als Preisgeld von der Turnierleitung überreicht. Alle sechs Gäste „im Geld“ gaben großzügig Ihren Obolus an die Pokercrew und waren sich einig, bei den nächsten Turnieren wieder dabei zu sein.

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





15.06.2007

Schlechte Mimik zu gutem Spiel!

Poker ist ein so schönes und abwechslungsreiches Spiel, alle Nuancen der Spannung und der Emotionen werden abgedeckt, im positiven wie auch im negativen Sinn. Ob nun online oder live gespielt ist diesbezüglich zunächst einmal egal (wenn auch nach deutschem Recht nicht immer legal!!!), soweit gibt es keinen Unterschied beim Pokerspiel. Live pokern aber, gerade dieses Auge in Auge mit dem Gegner, bedeutet im Gegensatz zum Online-Poker eine Erweiterung des Erlebniswertes um mehrere Dimensionen.

Adrenalin setzt Glückshormone frei, die aber leider das Glück im weiteren Spielverlauf nicht immer auch beflügeln. Ihr unwillkürlicher Einfluss auf Mimik und Körpersprache des Beglückten verrät nur allzu häufig ungewollt den Wert des eigenen Blattes. Bei auf die Stirn tretenden Schweißperlen muss daher oft die scheinbar ungünstige Raumtemperatur herhalten und verbale Gefühlsausbrüche werden häufig gerade noch in der ersten Silbe unterdrückend korrigiert: Schei.. äh schade!

Aber wie bekommt man diese zwar allzu menschliche, aber unerwünschte Körpersprache in den Griff? Oder noch besser, wie setzt man sie zu seinem eigenen Vorteil gezielt und systematisch ein? Welche schlechte Mimik zu gutem Spiel? Setzen einige Spieler auf Sonnenbrillen und/oder tiefsitzende Caps als zusätzliches Hilfsmittel, tendieren andere zur verbalen Ableckungstaktik. Smalltalks über aktuelle Börsenkurse gehören ebenso dazu, wie anerkennende, vermeintlich wohlwollende Worte über zuvor gewonnene Partien des Gegners. Oder doch lieber zum Kopfhörer des MP3-Player greifen? Pokerspieler jedweder Spielstärke wissen: Bei diesen Skills trennt sich die Spreu vom Weizen. Das richtige „Lesen“ der „Tells“ des Gegenspielers, aber – ebenso wichtig – die aktive Beherrschung der eigenen Körpersprache, ihr bewusster Einsatz, verweisen auf die Klasse eines Spielers. Und in Einem sind sich alle einig: Das Live-Spiel steht und fällt mit der Konzentration und der Fähigkeit des genauen Beobachtens und wirkungsvollen Verschleierns.

Zurück zum gestrigen Donnerstags-Turnier und dem Thema Mimik: Vollbesetzter Tisch, die Blinds 40/80. Vor dem Flop passen alle Spieler bis zum Button, der called. Der Small Blind (die einzige Rookie-Dame am Tisch) called ebenfalls, der Big Blind checkt. Im Flop erscheinen 6-6-5. Der Small Blind checkt. Der Big Blind (5-8 unsuited auf der Hand) geht mit 700 All-In. Der Button passt und Frau Small Blind called nach kurzer Überlegung. Es kommt zum Show-down. Der Big Blind zeigt seine 5-8. Frau Small Blind dreht in aller Bescheidenheit A-A um. Nachdem weder Turn noch River halfen, konnten die Zuschauer von den Lippen des Big Blinds nur das bedauernde „Schei.. äh schade“ ablesen. Sein Gesichtsausdruck dagegen war die Mimik des Abends. Leider gelang es der Turnierleitung nicht, diesen im Bild festzuhalten. Wirklich schade!

Pascal Liesy, Gewinner des Turniers, konnte sich zusätzlich zu seiner Freude über das gewonnene Preisgeld von 1.570,- € auch noch eines sicher sein: Er hat heute als Einziger bis zuletzt die richtige Mimik und Körpersprache zu einem guten Spiel bewiesen. Das Poker-Team der Spielbank Wiesbaden gratuliert dazu herzlich und wünscht allen anderen Pokerfans stets eine „Gute Mimik zum guten Spiel!“

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





13.06.2007

Nachrücker gewinnt Pokerturnier im Casino Wiesbaden

Trotz der World Series in Las Vegas, war das gestrige Dienstags-Rookie-Turnier in Wiesbaden wieder restlos ausverkauft. Die 60 Pokerbegeisterten warteten schon ungeduldig, bevor endlich um 20 Uhr der Startschuss fiel. Die Stimmung war, wie immer bei den Rookie Turnieren, entspannt fröhlich, der Turnierverlauf vom Poker Team der Spielbank Wiesbaden wie immer bestens organisiert. Die vielen Fragen der Rookies, die teilweise zum ersten Mal ein Live-Turnier mitspielten, wurden von der Turnierleitung und dem Pokerteam geduldig und ausführlich beantwortet. Live-Poker an echten Spieltischen ist eben doch ein bisschen anders, als das eintönige Online-Poker. Die Stimmung und die gediegene Atmosphäre der Spielbank Wiesbaden tun ein Übriges und sind einfach nicht zu toppen, so der einhellige Tenor der Teilnehmer.

Am Final Table im Spiel um Platz 3 traf B-K auf K-2. Der Flop brachte B-5-A. Scheinbar aussichtslos für K-2, doch der River und der Turn lieferten 3 und 4 und somit am Ende die Straße für Herrn Agbaba. Herr Neumeyer freute sich trotzdem über seinen dritten Platz und den Gewinn von 680,- €.

Im letzten Spiel des Abends traf A-10 auf A-9. Der Flop brachte D-10-10 und Herr May, der seinen Platz im Turnier erst kurz vor Turnierstart von seinem Freund überschrieben bekommen hatte, freute sich riesig über seinen ersten Turniersieg bei einem Live-Turnier. Ein Teil des Preisgeldes von 1.570,- € wurde sofort im Käfer’s Spielbank-Restaurant in ein Mitternachtsdinner investiert, bei dem sich Herr May ordentlich feiern ließ. Das Poker Team wünschte guten Appetit.

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice





12.06.2007

Ein ruhiger Montag-Abend

Alle Jahre wieder. Nein, nicht das richtige Weihnachten. Gemeint ist das Weihnachtsfest der Pokerspieler, die World Series of Poker in Las Vegas. Diese, im Zusammenspiel mit sommerlichen Temperaturen in Wiesbaden, hat zur Folge, dass sogar im Casino Wiesbaden die Pokerturniere nicht immer ausgebucht sind, zumindest nicht die Montags-Profi-Turniere. Einige Wiesbadener Stammspieler schlagen sich nämlich zur Zeit in Las Vegas sehr wacker und werden, nach heutigem Zwischenstand, mindestens einen Weltmeister 2007, nämlich Dr. Michael Keiner, mit nach „good old Germany“ zurückbringen.

Doch immerhin 54 Spieler fanden sich ein, um das Hold’em Pot-Limit Turnier am gestrigen Montag zu spielen. 150,- € waren als Buy-In gefordert. Ungewohnt ruhig begann das Turnier – auch die in der „Poker-Arena Wiesbaden“ üblichen Zuschauerzahlen wurden gestern nicht ganz erreicht. Für die Turnierleitung war es darum auch etwas einfacher, die 24 angeforderten Rebuys an die jeweiligen Tische zu bringen. Nach Ablauf der ersten Stunde nutzten weitere 47 Spieler die Möglichkeit, durch den Kauf eines Add-On ihren Table-Stake noch einmal zu erhöhen. Nach Einbehalt der 3 % für die über die Montagsturniere laufende Over-All-Wertung standen damit beachtliche 18.500,- € zur Verteilung, um die zäh gekämpft wurde.

Ruhig, sehr bedacht und ohne große Action ging das Turnier lange Zeit über die Bühne. Nach und nach mussten dann aber naturgemäß immer mehr Spieler die Segel streichen, bis um Mitternacht der Final-Table stand. Obwohl die zehn verbliebenen Spieler damit bereits im Geld waren, wurde trotzdem noch verhaltener gespielt, als zuvor. Die Blinds wanderten hin und her, gelegentlich wurde ein All-In verteidigt, aber große Hände kamen nicht zustande. Als das Teilnehmerfeld dann aber doch endlich auf die letzten vier Kombattanten zusammengeschrumpft war, verständigten sich diese bei annähernd gleichem Chipstand auf den Deal, die Preisgelder der Plätze 1 bis 4 zusammenzulegen und gleichmäßig zu teilen. So konnte jeder Spieler immerhin 3.375,- € in Empfang nehmen.

Für die Over-All Wertung wurden natürlich noch die Platzierungen und der formale Sieger – Herr Jürgen Paoletti – ausgespielt. Den ungewohnt ruhigen Abend ließen die Anwesenden dann beim Cash-Game an drei Tischen bis ca. 3:30 Uhr ausklingen.

Newsquelle: spielbank-wiesbaden.de Info/Presseservice






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